unterstützen

Du möchtest Ali unterstützen, aber weißt nicht wie?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • der Unterstützer_innengruppe für Ali Geld schicken
    Von dem Geld werden die Rechts- und Verpflegungskosten und die Fahrt der Supporter*innen von Moskau zum 3 Stunden entfernten Abschiebelager bezahlt.
  • die Petition gegen Alis Abschiebung unterschreiben
    Diese Petition geht an die Leiterin des Migrationsamtes des russischen  Innenministeriums, der Ombudsfrau des russsichen Präsidenten und an den Vorsitzenden des Menschenrechtsrats.
  • eine Solidaritätsaktion für Ali machen
    Mit jeder Kundgebung zeigst du Ali, dass er nicht allein ist. Außerdem informierst dadurch die Presse und erreichst direkt weitere Personen, die wiederrum aktiv werden können. Nicht zuletzt zeigst du damit den russischen Behörden, dass Menschenrechtsverletzungen nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen können. dabei kannst du Wünsche und  Forderungen in Form von Redebeiträgen Kund tun.
  • Ali einen Brief schreiben
    Am besten schreibst du auf russisch oder englisch und schickst den Brief/die Potkarte an uns (freiheitfuerali@riseup.net), wir leiten ihn an die Supporter*innengruppe in Moskau weiter. Wenn du keine der beiden Sprachen beherrschst, dann können wir dir gern bei der Übersetzung helfen.
    Briefe sind sehr wirksam! Im Abschiebelager leben die Menschen eingesperrrt, isoliert und abgeschirmt. Man darf das Gelände nicht verlassen, Familie und Freund_innen sind weit weg, man darf nur einml täglich Besuch empfangen – der sich auf Familienangehörige, Anwälte und Mitarbeite*innen von Menschenrechtsorganisationen beschränkt – und es gibt keinen Zugang zum Internet.
    Briefe zeigen den Betroffenen, dass sie nicht allein sind.
    Tipps und Hinweise, wie du einen Brief schreiben kannst findest du hier. Der Text dreht sich um Briefe, die an Betroffene von Haftstrafen in Gefängnissen gehen. Aber die Situation ist ähnlich. Die Perspektiven nach der Freilassung sind allerdings sehr unterschiedlich: nach dem Knast wartet Freiheit oft auf den*die Betroffene; nach dem Abschiebelager womöglich Repression, Folter und der Tod im Herkunftsland.
    Wenn du keine Worte findest kannst du auch etwas malen. Kunst ist auch eine Form von Kommunikation.