Soli-Tour: Alis Lagertagebücher in Irkutsk, Sibirien, Russland

Am 30. Dezember fand im Freiraum „Schwarzes Quadrat“ ein Info-Abend mit dem Thema:  „Situation von Migrant_innen in Russland am Beispiel Ali Feruz“ statt. Der Journalist befindet sich derzeit in einem russischen Abschiebelager.
Im Rahmen des Abends gab es eine Ausstellung seiner Texte, Videos über das Alltagsleben von Migrant_innen, die Lesung seines Lagertagebuchs und eine Solipostkarten-Basel-Aktion.

Die Gemeinschaften, die die Rechte von Migrant_innen in verschiedenen Ländern unterstützen, und die Freunde und Unterstützer_innen von Ali fordern alle Leute, die nicht ungleichgültig sind, auf, Aktionen zur Unterstützung des Journalisten zu organisieren. Die bürokratischen Methoden der Verteidigung durch Anwälte und Gerichte in Russland funktioniert nicht. Das Systems bietet ihnen keine Chance für eine faire Lösung dieses Problems. Wenn sich die Situation nicht ändert, erwartet Ali die Abschiebung nach Usbekistan, Gefängnis, Folter und möglicherweise der Tod. Die einzige Möglichkeit, die Situation zu beeinflussen, besteht darin, diesen Fall öffentlich zu machen. Öffentliche Aktionen, Flashmobs, Streikposten, Kundgebungen, Kunstprojekte – alles, worauf man zurückgreifen kann. [1]

[1] vkontakte, 01.01.2018

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