„Alis Tagebuch“ – zweite Lesung in Moskau als Zeichen der Unterstüzung

Am 14. Januar […] lasen Freunde und Kollegen des Journalisten Ali Feruz  sein Tagebuch über das Leben in „Zentrum für zeitweise Unterbringing ausländischer Bürger“ im Moskauer Theater.doc. Seit 5 Monaten sitzt Ali Feruz unter Arest und wartetauf die Prüfung seines Widerspruchs seitens des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Im August letzten Jahres wurde er beschuldigt, das Migrationsgesetz verletzt zu haben und zu Deportation nach Usbekistan verurteilt. Laut Journalist erwarten ihn in seiner Heimat Folter und der Tod. Ihm wird dort unbefgründeter Weise der Zusammenarbeit mit terroristischen Organisationen vorgeworfen. Im verlaufe der letzten Jahre hat er erfolglos versucht Asyl bzw. einen Flüchtlingsstatus zu bekommen. Kollen und Freunde sind überzeugt, dass er eine Ware zwischen russischen und usbekischen Sicherheitsdiensten geworden ist. Seine Mutter Zoja Nurmatova hat sich an Präsident Putin gewendet mit der Bitte ihrenSohn in ein europäisches Land ausreisen zu lassen. [1]

[1] svoboda.org, 14.01.2017

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